Montag, 07. April 2025

Dass es ein paar Tage vor unserem geplanten Reisestart chaotisch wird, das kennen wir. Meist spielen Fluggesellschaften dabei eine nicht ganz unerhebliche Rolle. Doch diesmal war alles anders.
unterwegs in der Welt
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit!
(afrikanisches Sprichwort)
Wir werden immer mal wieder gefragt, warum uns Afrika eigentlich so fasziniert. Und ganz ehrlich: Wir können darauf keine zufriedenstellende Antwort geben.
Dabei wissen wir sehr wohl, dass wir trotz vieler Reisen dorthin von Afrika bisher kaum mehr als einen Bruchteil kennen. Wenn man da überhaupt von „kennen“ sprechen kann. Und damit erklärt sich vielleicht auch ein großer Traum: ein entsprechend ausgerüstetes Auto packen und damit einmal von Nord nach Süd durch Afrika – vor allem durch die Großen Wüsten:
Dieu a créé des pays pleins d’eau pour y vivre. Et des déserts pour que les hommes y découvrent leur âme.
(Proverbe touareg)

Dass es ein paar Tage vor unserem geplanten Reisestart chaotisch wird, das kennen wir. Meist spielen Fluggesellschaften dabei eine nicht ganz unerhebliche Rolle. Doch diesmal war alles anders.

Die letzten Tage einer Namibia-Tour sind Routine. Gemütlich nach Windhoek fahren; die Strecke planen wir meist so, dass wir am frühen Nachmittag bei Claudia sind. Taschen packen, im Landy Inventur machen, den letzten Tag verbummeln und nach Hause fliegen. So viel zur Theorie.

Wir freuen uns auf die Jansen-Farm in der Kalahari, auf der wir uns vor zwei Jahren so wohl gefühlt hatten. Und doch fällt uns der Abschied von NamibRand wieder einmal schwer. Zumal heute Morgen noch einmal eine grandiose Lichtstimmung herrscht.

Es war eine windige und damit auch unruhige Nacht. Zwischendurch hatten wir im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun, unsere Klamotten am Wegfliegen zu hindern …

Zum Ausschlafen ist heute keine Zeit. Wir haben eine Verabredung zum Mittagessen um 13 Uhr und die wollen wir auf keinen Fall versäumen!