Dienstag, 22. & Mittwoch, 23. April 2025

Wir wollen bekanntermaßen Tiere sehen. Und das geht (zu meinem Leidwesen) immer einher mit frühem Aufstehen … Um viertel nach sieben (und damit eher spät) sind wir unterwegs.
unterwegs in der Welt
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit!
(afrikanisches Sprichwort)
Wir werden immer mal wieder gefragt, warum uns Afrika eigentlich so fasziniert. Und ganz ehrlich: Wir können darauf keine zufriedenstellende Antwort geben.
Dabei wissen wir sehr wohl, dass wir trotz vieler Reisen dorthin von Afrika bisher kaum mehr als einen Bruchteil kennen. Wenn man da überhaupt von „kennen“ sprechen kann. Und damit erklärt sich vielleicht auch ein großer Traum: ein entsprechend ausgerüstetes Auto packen und damit einmal von Nord nach Süd durch Afrika – vor allem durch die Großen Wüsten:
Dieu a créé des pays pleins d’eau pour y vivre. Et des déserts pour que les hommes y découvrent leur âme.
(Proverbe touareg)

Wir wollen bekanntermaßen Tiere sehen. Und das geht (zu meinem Leidwesen) immer einher mit frühem Aufstehen … Um viertel nach sieben (und damit eher spät) sind wir unterwegs.

Was ist denn das für ein Wetter? Abends sind uns bei aufziehendem Unwetter die (vollen 😳) Weingläser weggeflogen, nachts verbringen wir ein knapp einstündiges Intermezzo im Landy.

Och nö. Unsere Einkaufspläne stehen diesmal unter keinem guten Stern. So, wie es aussieht, hat unser geliebter Kalahari Meat Market an Ostern komplett geschlossen.

Ungläubiges Kopfschütteln. Immer wieder während des Anflugs auf Windhoek. Was wir da aus der Luft sehen, ist … grün. Und voller Wasser.

Es ist entschieden: Wir wollen die Tour in die Kalahari machen. „Endlich wieder Tiere sehen!“, war lange unser Motto für diesen Trip. Und wir freuen uns auf diese Tour, die zu einer für uns eher ungewöhnlichen Jahreszeit startet. Aber eine gewisse Traurigkeit können wir nicht abschütteln.