Starten. Ankommen. Da sein.

Mittwoch, 16. – Freitag, 18. April 2025

Ungläubiges Kopfschütteln. Immer wieder während des Anflugs auf Windhoek. Was wir da aus der Luft sehen, ist … grün. Und voller Wasser.

Aber alles der Reihe nach. Der Abflugtag wird noch einmal hektisch. Wir hatten in den letzten Wochen andere Themen im Kopf als den Urlaub – und das sorgte dafür, dass wir die lustige Visumspflicht ganz vergessen hatten, die Namibia zum 01. April eingeführt hat.

Irgendwann am Mittwochnachmittag fiel mir das wieder ein 😬 Kurze Internetrecherche. Okay, es gibt ein eVisum, das man online bestellen kann. Man kann das Visum aber auch bei der Einreise in Windhoek am Flughafen beantragen (und bezahlen, was der eigentliche Grund für die Neuerung ist). Dafür braucht man den Reisepass, eine Kontaktadresse in Namibia … ok, soweit alles wie früher. Und den englischsprachigen Nachweis über eine Auslandskrankenversicherung.

WHAT??? Dank der mega hilfsbereiten Servicehotline bei der DVK haben wir die Bestätigung tatsächlich zwei Stunden später im Postfach. Dass sie am Ende keiner sehen will, ist uns egal.

der flieger ist zum einsteigen bereit

Wir fahren entspannt mit dem Taxi zum Flughafen, checken ein, vertreiben uns die Zeit bis zum Boarding mit einem Glas Wein in der Lounge – und dann sitzen wir wirklich irgendwann im Flieger. Zwischen uns und Namibia liegen nur noch zehn (ziemlich rumpelige) Stunden!

welcome drink im flieger auf dem weg nach windhoek

Willkommen im Grünen

Kommen wir zurück zum Kopfgeschüttel beim (überpünktlichen) Anflug. Wir wussten schon, dass die Regenzeit gut gewesen war. Aber die Etosha gleicht von oben einer Seenlandschaft und um den Flughafen herum steht dichtes, hohes Gras. Markus wird uns später erzählen, dass in der zu Ende gegangenen Regenzeit auf Glücksland 600 mm Niederschlag gefallen sind. Irre!

Irre auch mal wieder das Chaos, das aufgrund der neuen Visumspflicht herrscht. Für unsere beiden Visa braucht der (nette, gut gelaunte und gesprächige) Zollbeamte fast eine Viertelstunde. Um uns herum geht es auch nicht schneller. Übrigens vermeintlich auch nicht wirklich bei denen, die von zu Hause aus schon das eVisum beantragt hatten.

bei markus batz auf glückland - alles voller gras

Markus holt uns ab, erzählt uns, dass er heute 17 Rinder geliefert bekommt – die sollen das hohe Gras fressen, sind also quasi Rasenmäherersatz 🤣 Wir trinken einen Kaffee, bestaunen die riesigen Insekten und nehmen Markus dann mit in die Stadt.

große sattelschrecken nach der guten regenzeit

Und weil wir schon da sind, fahren wir gleich noch bei Cymot vorbei. Ein Cooker Top musste ersetzt und die Gasflaschen aufgefüllt werden. Dazu aus der Rubrik „irgendwas ist immer“: Der Schlüssel für die Gasflaschenhalter war weg. Neue Schlösser gekauft und von einem hilfsbereiten Cymot-Angestellten die alten einfach mit der großen Zange knacken lassen 🤭

Wir holen noch das vorbestellte Grillfleisch bei Wolfgang in der Klein Windhoek Schlachterei ab, statten unserem Lieblings-Liquor Store einen intensiven Besuch ab und kaufen die ersten Lebensmittel ein.

casa piccolo, windhoek, namibia, april 2025

Dann reicht es. Ein Willkommenbier in der Casa Piccolo und ausruhen. Der Tag war lang. Wir freuen uns aufs Abendessen im Stellenbosch. Das wieder einmal einfach lecker ist. Wir sind ja bekennende Fleischesser, verstehen aber auch die negativen Seiten und versuchen deshalb zu Hause, unseren Fleischkonsum durchaus zu reduzieren. Aber in Namibia … nee, da wäre es einfach bescheuert, dieses unfassbar leckere Fleisch nicht zu genießen.

abendessen in der stellenbosch wine bar in windhoek, namibia, april 2025

No shopping am Karfreitag

Da haben sie uns mal schön vera***. Sonn- und Feiertage sind in Namibia normalerweise kein Grund, morgens nicht einkaufen zu gehen. Zumindest die größeren Läden sind geöffnet und dazu gehört definitiv auch der Spar in der Maerua Mall. Nur an Karfreitag gilt die Regel nicht 😲

„Closed for Good Friday“, verkündet das Schild an der Tür ganz lapidar. Na gut, dann drehen wir eben um und müssen morgen früh noch einkaufen, bevor wir Richtung Kalahari aufbrechen. Blöd, aber auch kein Drama. Und so haben wir alle Zeit der Welt für den zweiten Programmpunkt des Tages: unsere neuen Sitzbezüge! Die alten waren echt durch, weshalb wir bei Delta Bags neue besorgt hatten. Und die ziehen wir jetzt über die Sitze. Sehen super aus!

neue sitzbezüge für unseren landy, delta bags, april 2025

Wir sortieren schon mal Kisten und Kram, räumen im Landy hin und her. Und der Rest des Tages … ja der ist sitzen, lesen, mittags kurz im Fresh’n’Wild Muscheln essen und abends dem Butcher Block nochmal eine Chance geben (das Essen war da letztes Jahr super, der Service unterirdisch).

Dieses Jahr – ist das Essen weiterhin superlecker und der Service auch gut. Fazit: Zweite Chancen sind etwas Tolles 😉
abendessen im butcher block, windhoek, namibia, april 2025

 


Die Tour Namibia & KTP 2025 | Tierischer Fokus gibt’s auch auf FindPenguins.
Wir freuen uns, wenn ihr uns folgt und mitreist.

Unsere geplante Reiseroute:

One thought on “Starten. Ankommen. Da sein.

  • 18. April 2025 at 20:07
    Permalink

    Der Panzer der Heuschrecke ist irre!
    Schön, dass es euch gut geht.

Comments are closed.