Freitag, 22. April 2022

Die letzte Strecke. Die längste Strecke. In der Routenbeschreibung ist ein Heldennotausstieg enthalten: ab Amboise mit dem Zug nach Tours. Aber das kommt gar nicht in Frage; wir radeln bis zum Ende durch.
unterwegs in der Welt
Auch wenn wir inzwischen sehr viel Zeit in Afrika verbringen, machen wir auch sehr gerne Urlaub auf „unserem“ Kontinent. Der hat unserer Meinung nach so viel zu bieten, dass ein einziges Menschenleben dafür sowieso zu kurz ist.
Unser Schwerpunkt war und ist Frankreich. Da fühlen wir uns wohl, fast schon wie zu Hause. Das mag auch daran liegen, dass wir dort keine Sprachprobleme haben. Und dann gibt es da an Lieblingsländern noch England, Kroatien, Norwegen … Lediglich mit Italien können wir irgendwie nicht allzu viel anfangen (wobei wir seit November 2021 Rom von dieser Aussage definitiv ausnehmen, Rom ist toll!!!).

Die letzte Strecke. Die längste Strecke. In der Routenbeschreibung ist ein Heldennotausstieg enthalten: ab Amboise mit dem Zug nach Tours. Aber das kommt gar nicht in Frage; wir radeln bis zum Ende durch.

Wir weichen vom Plan ab. Für die heutige Etappe nach Blois gibt es zwei Varianten; so richtig gut gefällt uns keine davon, also nehmen wir einfach eine dritte. Und die ist super 😎

Warum fuchteln die denn so hektisch? Am Ende einer kurzen Abfahrt stehen ein paar Autos und daneben Männer in Warnwesten, die aufgeregt winken.

Das kleine Bänkchen in der Sonne vor der Kirche ist so verlockend, dass wir dort einfach Halt machen müssen. Auch der fiese Anstieg kurz vorher könnte die Entscheidung beeinflusst haben.

Geschmorte Ochsenbäckchen, ein Gläschen Rosé und die Sonne, die sich doch immer wieder gegen die Wolken durchsetzt. Uns geht es gut.