Samstag, 06. September 2025

Erstmal frühstücken! Wir suchen uns heute Morgen das Bisou Bake House aus – weil es lecker klingt und weil es direkt um die Ecke zu dem Fahrradverleih (English Bay Bike Rentals) liegt, bei dem wir um 09:30 Uhr eine Sightseeing Tour gebucht haben.
Und bei dieser Tour sind wir die lucky ones, was in diesem Fall bedeutet: die einzigen Teilnehmer. Gefällt uns gut, dass wir Jeremy, den Guide, für uns alleine haben. Die Radtour wird super. Auf den Geschmack solcher Touren sind wir vor ein paar Jahren in Auckland gekommen. Man sieht viel mehr von einer Stadt als zu Fuß, bekommt spannende Erklärungen dazu … und ganz nebenbei hilft die feste Verabredung und die lockere Bewegung an der frischen Luft grandios gegen Jetlag (wobei wir immer wieder happy sind, dass wir mit Jetlag kaum ein Thema haben).


Wir radeln gut 20 Kilometer (auf übrigens richtig guten Specialized-Bikes) quer durch Vancouver, eine tolle Stadt für Biker, erkunden Mole Hill, ein extrem süßes, altes Viertel, lassen natürlich auch die Steam Clock in Gastown nicht aus und kommen letztlich nach einem Stopp am Canada Place in den Stanley Park. Schon cool im wahrsten Sinne des Wortes, so ein Regenwald mitten in der Stadt. Wir schauen uns die Totempfähle der First Nations an, radeln am Wasser entlang und staunen über die riesigen Bäume.


Die Tour lässt keine Wünsche offen (bis vielleicht auf etwas mehr Sonne) und ruckzuck sind vier Stunden um und wir verabschieden uns mit großem Dankeschön von Jeremy. Ja, sicher man könnte jetzt auch ins Apartment gehen und sich ausruhen. Man. Die Schaubes natürlich nicht. Wir machen direkt weiter, spazieren am Wasser entlang bis Hornby und nehmen von dort aus ein Wassertaxi nach Granville Island. Muss man ja mal gesehen haben.

Denken sich alle anderen Touristen offenbar auch. Fanden wir es bisher in Vancouver gar nicht so voll wie erwartet, so finden wir uns hier plötzlich umgeben von Tourimassen. Ups. Müssen wir erstmal verdauen. Dann lassen wir uns gut gelaunt durch den Public Market schieben, eine Markthalle, in der wirklich so richtig leckere Sachen angeboten werden. Kurz überlegen wir, ob wir hier unser Abendessen einkaufen, so appetitanregend sieht das alles aus. Machen wir aber nicht.
Wir essen im Tap & Barrel noch eine Kleinigkeit (einmal Moules Frittes, einmal Lobster Roll) zu Mittag, dann machen wir uns auf den Rückweg zu unserem Apartment. Kurze Pause, Bilder sortieren, Footprints schreiben. Um 18 Uhr haben wir einen Tisch im Craft Beer Market an der English Bay reserviert 😉
Wir berichten natürlich auch auf FindPenguins über unsere Tour in West-Kanada mit dem Camper.
Wir freuen uns, wenn ihr uns folgt und mitreist.
Unsere Reiseroute: