Freitag, 27. & Samstag, 28. September 2024
Wir haben ein klein wenig Horror vor den Straßen im Süden. Deshalb brechen wir morgens früh auf; auch wenn wir heute nur gute 140 Kilometer vor uns haben.
unterwegs in der Welt
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit!
(afrikanisches Sprichwort)
Wir werden immer mal wieder gefragt, warum uns Afrika eigentlich so fasziniert. Und ganz ehrlich: Wir können darauf keine zufriedenstellende Antwort geben.
Dabei wissen wir sehr wohl, dass wir trotz vieler Reisen dorthin von Afrika bisher kaum mehr als einen Bruchteil kennen. Wenn man da überhaupt von „kennen“ sprechen kann. Und damit erklärt sich vielleicht auch ein großer Traum: ein entsprechend ausgerüstetes Auto packen und damit einmal von Nord nach Süd durch Afrika – vor allem durch die Großen Wüsten:
Dieu a créé des pays pleins d’eau pour y vivre. Et des déserts pour que les hommes y découvrent leur âme.
(Proverbe touareg)
Wir haben ein klein wenig Horror vor den Straßen im Süden. Deshalb brechen wir morgens früh auf; auch wenn wir heute nur gute 140 Kilometer vor uns haben.
Morgens an der Spitzkoppe haben wir bestes Licht. Und die Spitzkoppe ist einfach ein tolles Motiv.
Wir denken immer wieder an Markus und herzen ihn in Gedanken dafür, dass er die neuen Stoßdämpfer noch eingebaut hat. Das rettet uns auf diesen gnadenlos schlechten Strecken.
Wir freuen uns wie Bolle darauf, endlich wieder auf Tour zu gehen, endlich wieder zu campen. Und unser erstes Ziel ist auch gleich eine Campsite, die definitiv zu unseren Top 5 gehört: die San-Campsite auf Omandumba.
Ich hasse Routine. Wenn die Dinge immer nach dem gleichen Muster ablaufen, macht mich das wahnsinnig. Ich liebe Abwechslung. Außer …