Mittwoch, 16. – Freitag, 18. April 2025

Ungläubiges Kopfschütteln. Immer wieder während des Anflugs auf Windhoek. Was wir da aus der Luft sehen, ist … grün. Und voller Wasser.
unterwegs in der Welt

Ungläubiges Kopfschütteln. Immer wieder während des Anflugs auf Windhoek. Was wir da aus der Luft sehen, ist … grün. Und voller Wasser.
Wir sind mit Bernhard Grzimek großgeworden: „Serengeti darf nicht sterben“ hat einen nicht unerheblichen Anteil an meiner Faszination von Afrika und von Tier und Natur im Allgemeinen. Und sein alter Landy, der im Frankfurter Zoo steht, war immer das Symbolbild dafür.
Als wir anfingen, im südlichen Afrika zu campen, sorgte jeder Defender, der auf eine Campsite fuhr, bei uns für leuchtende Augen. Und als klar war, dass Namibia & Co. auch künftig sehr regelmäßig auf unserer Reiseliste stehen würden, stand der Entschluss fest: Wir wollen ein eigenes Auto in Namibia und es soll ein Defender sein. 2013 war es soweit; Asco hatte einen passenden Landy, der zwei Jahre als Mietwagen gelaufen war und schon einiges an passenden Einbauten wie bspw. einen Wassertank und eine zweite Batterie für den Kühlschrank und Ausstattung mitbrachte. Wir tauschten das vorhandene Dachzelt gegen ein Star Gazer – etwas breiter und vor allem mit der Option, das Dach zu öffnen und in die Sterne zu schauen.
Die technischen Daten unseres Landys:
Seit 2013 sind wir nun also mit einem Landy im südlichen Afrika unterwegs. Darüber und natürlich auch über die frühereen Reisen berichten wir regelmäßig hier auf der Website. Unsere Diva, wie wir den Landy auch gerne nennen, kann dabei ganz schön launenhaft sein. Und sie hat uns über die Jahre auch immer mal Nerven gekostet. Aber am Ende hat uns der Landy bisher immer und überall sicher durchgebracht (bis auf den Richtersveld NP, aber das ist ene andere Geschichte). Wir jedenfalls freuen uns immer wieder wie die kleinen Kinder, wenn wir endlich wieder einsteigen und losfahren können!


Es ist entschieden: Wir wollen die Tour in die Kalahari machen. „Endlich wieder Tiere sehen!“, war lange unser Motto für diesen Trip. Und wir freuen uns auf diese Tour, die zu einer für uns eher ungewöhnlichen Jahreszeit startet. Aber eine gewisse Traurigkeit können wir nicht abschütteln.

Dass es ein paar Tage vor unserem geplanten Reisestart chaotisch wird, das kennen wir. Meist spielen Fluggesellschaften dabei eine nicht ganz unerhebliche Rolle. Doch diesmal war alles anders.

Unser letzter Tag auf Lanzarote. Wir wollen nochmal wandern und suchen uns eine knapp acht Kilometer lange Tour aus, die uns wunderbare Blicke über die Bucht von Famara bescheren soll.